Planungsworkshop an der Grundschule Corinthstraße 7, Tag 3: Spielplatz-Safari, 31.05.17

An vier aufeinanderfolgenden Nachmittagen fand im Rahmen der Hort-Betreuung mit einer Gruppe von 20 Kindern aus den Klassenstufen 3 und 4 der Modersohn-Grundschule ein Planungsworkshop statt. Ziel war die Gestaltung eines multifunktionalen Spiel- und Kletterturms für die Freiflächen der Grundschule an der Corinthstraße 7.

In einer Exkursion haben wir uns von Pfeilen durch Friedrichshain zu zwei Spielplätzen führen lassen. Am ersten Spielplatz an der Ecke Jungstraße/Oderstraße haben die Kinder die Spielgeräte mit seinen Spiel- und Klettertürmen in einem kurzen Blitzlicht ausprobiert. Dort hat vor allem die steile Holzwand mit Kletterseil überzeugt – sie war eine neue Ergänzung zu den Zeichnungen der Kinder. Auch die Feuerwehrstange hat den SchülerInnen gut gefallen. Als nächstes ging es weiter zum Spielplatz an der Ecke Dossestraße/Gürtelstraße. Dort konnten die SchülerInnen alle Elemente ausprobieren und diese bei einer Schildwuchs-Aktion mit grünen und roten Kärtchen bekleben: rot steht für schlecht, grün für gut. Ergänzend konnte auf den Kärtchen beschrieben werden, was ihnen an dem jeweiligen Spielgerät gut oder gar nicht gefällt.

Was besonders gut gefallen hat:

  • Tunnelrutsche – sie kam auch in allen Zeichnungen vor
  • Nestschaukel – ein Klassiker
  • Hüpfelement – eine Herausforderung, nicht umzufallen
  • Drehelement – hier können vier Kinder gleichzeitig auf Tellerschaukeln sitzen, ein fünftes Kind schubst sie an

Was ganz okay war:

  • Hängematte – prinzipiell eine gute Idee, in dieser Ausführung aber hart und unbequem
  • Kletterturm – die Elemente sind zu einseitig, es gibt keine wirkliche Herausforderung
  • Balancierbalken – hier fehlt ein Sturzschutznetz; manche Kinder haben beim balancieren Angst, herunterzufallen

Was gar nicht gefallen hat:

  • Drehteller – hier sammelt sich Wasser
  • Wackelelemente – die Sprungfedern sind zu fest, beim Hüpfen bewegt sich kaum etwas
  • Kürbis – zum Sitzen und Verstecken zwar gut geeignet, jedoch mit Graffiti gesprüht und verdreckt

Die SchülerInnen haben an diesem Nachmittag neue Eindrücke gewonnen und konnten die Anregungen von den Spielplätzen mit ihren Zeichnungen vom Vortag vergleichen.