Planungsworkshop an der Emanuel-Lasker-Oberschule, Tag 5: Modellbau, 14.07.17

Während der Projektwoche an der Emanuel-Lasker-Oberschule hat gruppe F mit SchülerInnen der siebten bis zehnten Jahrgangsstufe Sitzmöbel für die Schulhöfe entworfen und Modelle gebaut.

Den letzten Tag der Projektwoche haben wir mit einem gemeinsamen Frühstück begonnen, zu dem jeder etwas mitgebracht hat. Vom Frühstück gestärkt gab es nochmals Zeit, die Modelle zu vervollständigen. Die Holz- und Pappmodelle wurden auf Styroporplatten mit Foto-Hintergrund so angeordnet, wie sie auch später auf dem Schulhof stehen sollen. Ergänzt wurden sie durch kleine Pfeifenputzen-Männchen, um zu verdeutlichen, wie groß die Elemente später sein sollen. Entstanden sind folgende Elemente.

Im Schulgarten soll es eine Wellenbank mit Rückenlehne geben, die mit dem Rücken zu Büschen und Schulteich steht. Vor der Wellenbank stehen zwei Tische und auf der gegenüberliegenden Seite der Tische jeweils eine Bank ohne Lehne. Von der Wellenbank aus blickt man Richtung Beachvolleyballfeld und Garten. Auf den beiden Bänken ohne Lehne kann man sich entweder zu den Tischen drehen und somit in zwei Gruppen an der Sitzgruppe zusammensitzen oder sich alternativ auch zum Beachvolleyballfeld umdrehen. Die Elemente sollen aus Eichenholz sein. Damit das Holz im Garten länger hält, sind an der Unterseite zudem Eisenfüße angebracht.

Für den vorderen Hof sind drei Elemente entstanden. Direkt vor dem Schulgebäude links des Haupteingangs wünschen sich die SchülerInnen ein Sitzpodest mit zwei Ebenen. Von dort aus hat man den optimalen Blick über den Hof und vor allem auch den Eingang zum Schulhof. Durch das Schulgebäude ist man dort vor Wind und Wetter geschützt. Auch dieses Element soll aus Eiche gefertigt sein. Für die Mitte des vorderen Hofs im Bereich unter den Bäumen wurde ein Modell eines sechseckigen Sitzelements gebaut. Darauf kann man sowohl als Gruppe mit den Beinen nach innen als auch einander abgewandt sitzen. Ca. zwölf Personen finden auf dem Möbel Platz. Außerdem wurde ein Sofa-ähnliches Element gebaut, für das noch keinen Standort festgelegt wurde. Ebenfalls wurde für einen gewünschten Standort noch kein Möbel entworfen: den Bereich vor der Menserei. Dort haben sich die SchülerInnen Picknickbänke gewünscht.

Wir es nun weitergeht? Die Ergebnisse aus den Workshops werden nun in ihrer Umsetzbarkeit geprüft, denn auch Themen wie Statik, Denkmalschutz und Kosten müssen beachtet werden. Diese Aufgabe übernehmen die Landschaftsarchitekten nun wieder. Eines der Sitzelemente möchten wir dann auch gerne im Rahmen einer Beteiligung gemeinsam mit den interessierten SchülerInnen bauen. Bis dahin müssen aber zunächst die Flächen vorbereitet, also beispielsweise der Boden gepflastert, werden.

Wir bedanken uns bei allen SchülerInnen, die an der Projektwoche teilgenommen und bei der Entwicklung der Sitzelemente mitgeholfen haben.